Forschungspreis

Die Stiftung schreibt in zweijährigem Rhythmus einen Forschungspreis aus. Die Thematik bezieht sich jeweils auf aktuelle, stark in Entwicklung befindliche Gebiete der Lebenswissenschaften. Dabei wendet sich die Ausschreibung an herausragende jüngere Forscherpersönlichkeiten, die bereits als „Türöffner“ in ihrem jeweiligen Fachgebiet gelten können. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Ausschreibung erfolgt in ausgewählten Print- und elektronischen Medien mit der Angabe des Themas und der Bewerbungsdetails. Die Bewerbungsfrist endet am 10. September 2022.

Gefördert wird eine herausragende wissenschaftliche Nachwuchsforscherpersönlichkeit aus dem Gebiet der Lebenswissenschaften / Life Sciences (Biochemie, Genetik, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Zellbiologie, Systembiologie, Biotechnologie, Bioinformatik etc.).

Kandidatinnen und Kandidaten sollten ein Alter von 34 Jahren nicht überschritten haben und sich durch ihren wissenschaftlichen Lebenslauf sowie herausragende Publikationen auszeichnen.

Ausschreibung Forschungspreis 2023

Die Ausschreibung zum Forschungspreis 2023 findet statt zum Thema:

"Chain Folding, Macromolecular Aggregation and Controlled Hydrolysis of Proteins and/or DNA/RNA
Fundamentals and Perspectives for Medical Therapies”

bzw.

Aggregation, kontrollierte Hydrolyse von Proteinen und/oder DNA/RNA; Grundlagenforschung mit Perspektive für die medizinische Therapie“

Der Forschungspreis 2023 ist mit 10.000 Euro dotiert.

Weitere Details und Ausschreibungsunterlagen zum Forschungspreis 2023  (Call for proposal) finden sich auf der Seite Ausschreibung Forschungspreis 2023 .

 

Forschungspreis 2022 - Verleihung

Der Forschungspreis 2022 wurde verliehen zum Thema:

„Neue Ansätze und Ergebnisse in der Molekularen Virologie, Infektionsmechanismen bei viralen Erkrankungen und Impfstoff-Vektoren“.
bzw.
“New approaches in Molecular Virology, Infectious Disease Mechanisms and Vaccine Vectors”

Der Preisträger für das Jahr 2022 ist:

Prof. Dr. Hauke S. Hillen, Universitätsmedizin Göttingen und Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften, Göttingen

Außerdem wurde (pandemiebedingt) die Verleihung des Forschungspreises für das Jahr 2021 nachgeholt. Das Thema der damaligen Ausschreibung lautete:

“Von der Grundlagenforschung an Bio-Molekülen zu Zellen und Zellsystemen mit Potenzial für die Medizin”.

Im Jahr 2021 waren zwei Preise vergeben worden, und zwar an:

Frau Prof. Dr. Doris Hellerschmied, Universität Duisburg-Essen, mit ihren Arbeiten zu
“The Myosin Chaperone UNC-45, its molecular role in skeletal and heart muscle protein folding and degradation”

 sowie ex equo

Frau Dr. Eva Maria Huber, Technische Universität München, Abteilung Chemie/Biochemie, mit ihren Arbeiten zu
„Structure, Function and Inhibitors of the (Immuno-)Proteasome”

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona Pandemie konnten die beiden Preise von 2021 zunächst nicht wie üblich in einem feierlichen Akt übergeben werden. Dies wurde jetzt in München, im Hotel Vier Jahreszeiten, nachgeholt, gemeinsam mit der diesjährigen Verleihung. Die Stifterin Traudl Engelhorn dankt allen drei Preisträgern für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Die Peter und Traudl Engelhorn Stiftung zeichnet mit ihrem Forschungspreis wissenschaftliche Arbeiten von jungen Forschenden im Bereich der Lebenswissenschaften aus, die zu einem Durchbruch auf ihrem Gebiet führten.

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